Drei-Buchten-Törn

Der Contdown läuft - in nur vier Tagen startet der diesjährige 3-Buchten-Törn. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange!
Weiterlesen

Das Weitsee Rennerts auf der Fraueninsel ist in der Regel der vorletzte Lauf der Chiemsee Meisterschaft und deshalb wird es immer spannender, wer die Chiemsee Meisterschaft gewinnen wird. Gleichzeitig kann es aber auch sein, dass einige Favoriten schon vorzeitig die Segel streichen und ihre Hoffnung auf den Gesamtsieg begraben müssen.

Während der Woche waren die Meldungen eher verhalten, erst in den letzten beiden Tagen entschieden sich dann doch noch einige Segler, für das Weitsee Rennerts zu melden. So fanden sich am Samstag früh zum Weißwurst-Frühstück über 80 Boote auf der Fraueninsel ein. Angekündigt war Regen für den ganzen Tag, wozu es dann aber nicht kam. Nach der Steuermannsbesprechung um 10.00 Uhr hieß es, zügig auszulaufen und das Startgebiet zu erreichen, das auf der anderen Seite der Insel lag.

Zum Start wehte ein leichter Wind aus Süden, so dass die Teilnehmer das Startgebiet rechtzeitig erreichen konnten und die Regatta auch noch pünktlich vom Wettfahrtleiter Hannes Niggl gestartet werden konnte, was beim Weitsee Rennerts nicht immer gelingt.

Das Weitsee Rennerts hat seine eigenen Gesetze, da es vom Kurs her der einzige Lauf ist, bei dem ein klassischer Kurs wie bei den Einheitsklassenregatten, nämlich ein Up and Down gesegelt wird. Die Startlinie mussten aufgrund der hohen Teilnehmerzahl lang gewählt werden und lotrecht zum Wind ausgelegt werden und die Luvtonne lag genau gegen den Wind Richtung Feldwies, so dass sich eine schöne Startkreuz ergab. Der Kurs war zweimal abzusegeln.

Da insgesamt wenig Wind war, zog sich das Feld schnell auseinander. Vornweg waren bald die schnellen Katamarane und die großen Sportyachten. Erstes Schiff an der Tonne 1 war der der C-Cat von Florian Meier vor der Quartas von Wolfgang Böttger. Dann folgt Friedl Liese mit dem Hurrican vor Robert Egner auf Flyer XL und Peter Wernsdörfer mit der 20 er Rennjolle.

Die schnellen Einrümpfer wie Hinz Schmid auf seiner Ohne-Design rundete die Tonne 1 erst als 12. Schiff, knapp gefolgt von Helmut Haller als 14.

Auf dem Vorwindkurs wurde der Wind immer schwächer, so dass sich das Feld weiter auseinander zog. An der Lee Marke der ersten Runde führte  immer noch Florian Meier vor Friedl Liese und Robert Egner, die Cats war jetzt unter sich. Schnellstes Einrumpfschiff an der Leemarke war Wolfgang Böttger auf Platz 4 vor Helmut Haller, Hinz Schmid hatte sich auf den 6. Platz vorgekämpft.

Die zweite Kreuz war hart umkämpft, erstes Schiff an der Tonne 1 auf der 2. Runde war der Friedl Liese vor Florian Meier und Robert Egner, dann folgten die Einrümpfer Wolfgang Böttger, Helmut Haller und Hinz Schmid.

Da die schnellen Schiffe nach ca. zwei Stunden bereits den zweiten Vorwindgang absolviert hatten, musste das Ziel aufgebaut werden, während gleichzeitig noch viele Schiffe in der ersten Runde waren. Das führte dazu, dass teilweise fast gleichzeitig die schnellen Schiffe die Ziellinie überquerten, während die langsameren Schiffe auf demselben Kurs erst die zweite Runde angingen, wodurch sich im Bereich zwischen Leetonne und Ziel auch viele Schiffe gegenseitig den wenigen Wind wegnahmen.

Zwar führte auf der Zielkreuz Florian Meier deutlich und passierte auch als erstes die Ziellinie. Aufgrund einer Winddrehung gelang es aber Friedl Liese in den letzten Minuten vor dem Ziel, den Abstand zum Führenden deutlich zu verkürzen, so dass er nicht einmal eine Minute nach dem Führenden die Ziellinie überquerte. Dies brachte ihm den Gesamtsieg nach berechneter Zeit und den Clubmeistertitel ein.

Als drittes Schiff überquerte Robert Egner die Ziellinie vor den Einrümpfern Helmut Haller, Wolfgang Böttger und Hinz Schmid. Bester Joker wurde Robert Kolbinger, der als 9. das Ziel erreichte. Einen etwas eigenwilligen Weg für die Zielkreuz wählte der ehemalige Chiemsee-Meister Franz Schwarz, der bei der Steuermannsbesprechung nicht genau aufgepasst hatte und die Leetonne für die Zieltonne hielt und deshalb von der Wettfahrtleitung nochmal auf die Bahn geschickt werden musste.

Die Einlaufzeit des 1. Schiffes bzw. die gesegelte Zeit lag bei 2 Stunden und 23 Minuten, während das letzte Schiff 4 Stunden und 35 Minuten für die 2 Runden benötigte.

Zu Protesten kam es nicht, so dass der Obmann des Schiedsgerichtes Uli Fischer einen ruhigen Tag verbringen konnte.

randomright001.JPG
**Go to top**

**Joomla!-Debug-Konsole**

**Sitzung**

**Profil zum Laufzeitverhalten**

**Speichernutzung**

**Datenbankabfragen**