Drei-Buchten-Törn

Der Contdown läuft - in nur vier Tagen startet der diesjährige 3-Buchten-Törn. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange!
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Es war eine schwierige Regatta für die 72 Segelyachten, Cats und Boote beim Drei-Buchten-Törn des Segelclubs Breitbrunn-Chiemsee. Schwacher Wind mit tückischen „Flautenlöchern“ schuf zahlreiche Verschiebungen bei diesem siebten und letzten Lauf zur Chiemseemeisterschaft. Wer sich sicher vorne wähnte, wurde plötzlich von der anderen Seite eingeholt oder gar überholt. Dazu wurden zwei Catseglern, Robert Egner und Thomas Frank das Übersehen der Abkürzungsflagge zum Verhängnis. Als Einzige segelten sie als Führende in die Mühlener Bucht hinein und wurden noch überholt. Schnellster im Ziel war so Friedl Liese vom WV Fraueninsel auf dem Cat Hurricane, er kreuzte nach 02:25:39 die Ziellinie, vor vier Kielbooten. Zweitschnellster war Helmut Haller auf onedesign vom SCBC in 02:28:20, Dritter Hinz Schmid auf onedesign vom CYC in 02:29:06, Vierter Peter Wernsdörfer auf 20er Rennjolle vom BSCF in 02:30:24. Als Fünfter kam Frithjof Ohin auf Melges 24 vom CYC ein, vor Dr. Peter Braun auf Cat Flyer vom SRS in 02:30:56.

Nach Yardstickwertung, also berechneter Zeit waren gleich sechs Einrümpfer vorne. Peter Wernsdörfer siegte vor Frithjof Ohin, Stephan Rügemer auf Asso 99 vom VSAC, Richard Buchecker auf Ufo 22 vom CYC, Helmut Haller und Hinz Schmid. Die Segler zeigten bei dem schwachen Wind gute Moral. Es gaben nur zwei auf, ein Boot schaffte es im Zeitlimit nur bis Tonne 1, fünf Boote bis zur Tonne 2. Der Letzte war bis zum Ziel 04:30:33 Stunden unterwegs. Überschattet wurde das Regattawochenende beim SC Breitbrunn-Chiemsee von einem tragischen Unglücksfall.  In der Nacht von Samstag auf Sonntag stürzte ein Clubmitglied vom SCBC vom Steg oder vom Boot ins Wasser und ertrank. Daraufhin wurde die für den Nachmittag vorgesehene Siegerehrung der Chiemseemeisterschaft  auf später verschoben.  Erstmals gewann Josef Resch auf seiner Saffier 33-SE mit seinen Vorschotleuten Martin Lindner und Helmut Bibinger ungeschlagen, mit sieben Siegen die Meisterschaft. Er musste sogar zwei Siege streichen. Gesamtzweiter wurde Peter Wernsdörfer auf seiner 20 Rennjolle vom BSCF mit den Vorschotern Niki Birkner und Peter Leitner vor dem Team Bandtlow auf 5,5, MR vom SRV. Ausführlicher Bericht folgt nach der Siegerehrung. „Es ist tragisch, dass so etwas passieren musste“, zeigte sich der neue Vorstand des SCBC, Tom Billings, erschüttert.
Mehrrumpfboote (12 Boote) 1. Friedl Liese, Hurricane 6.5, WVF. 2. Peter Bran, Flyer XL, SR Simssee. 3. Adi Maier, Flyer XL, DCC. 4. Robert Egner, Flyer Foil, SRS.
Rennyachten (8 Boote) 1. Peter Wernsdörfer, 20er Rennjolle, BSCF.  2. Stephan Rügemer, Asso 99, VSAC. 4. Helmut Haller, offener Kielyacht, SCBC.
Performanceyachten (18 Boote) 1. Frithjof Ohin, Melges 24, CYC. 2. Richard Buchecker, Ufo 22, CYC. 3. Frank Eisheuer, Skippi 650, SCPC. 4. Uwe Raupach, Skippi 650, SRV. 5. Heinz Rösler, J80, BSCF. 6. Ralf Wächter,  Electra, SRV,
Cupper (6 Boote) 1. Josef Resch, Saffier SE33, CYC. 2. Gerhard Inninger, Tabasco, BSCF.
Racer (17 Boote) 1. Franz Schwarz, Gib Sea, SCBC. 2. Hannes Bandtlow, 5,5 MR, SRV. 3. Christoph Hessel, Dehler 22, YCU. 4. Ralf Mardais. 5. Philipp Lessing, Condor 7 SV, WVG. 6. Dr. Sybille Eisenlohr, 22er Schäre, CYC.
Einheitsklasse (11 Boote) 1. Thomas vom Berge, H-Boot, CYC. 2. Stefan Freitag, H-Boot, WCSaar.  3. Toni Weinberger, Schratz, WVF. 4. Nicole Knauer, Dyas, YCG.

 

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